Jasmin Wenz: Mit dem PKV Institut zur Abrechnungsmanagerin in der Arztpraxis

Frau Wenz arbeitet seit fünf Jahren in einer Praxis für Allgemein- und Notfallmedizin bei Karlsruhe. In der Praxis arbeiten zwei Ärzte und drei MFAs. Frau Wenz ist hauptsächlich für Qualitätsmanagement und Abrechnung zuständig, übernimmt aber auch andere Aufgaben einer MFA. (Stand: August 2016)

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, den Fernlehrgang zur Abrechnungsmanagerin zu machen?

Ich habe wahrscheinlich ab Herbst die Gelegenheit, an der Berufsfachschule zu unterrichten. Das würde dann neben der Arbeit zusätzlich laufen. Dazu wollte ich einfach mein Wissen vertiefen, gerade im Thema Abrechnung, weil die Abrechnung im niedergelassenen ärztlichen Bereich tatsächlich ein sehr schwieriges, umfangreiches und undurchsichtiges Thema ist, bei dem es viele Unsicherheiten gibt, wenn man nicht das nötige Hintergrundwissen hat.

Haben sich Ihre Hoffnungen erfüllt? Wovon haben Sie am meisten profitiert? Hat sich Ihr Gehalt durch den Fernlehrgang erhöht?

Ja, voll und ganz! Ich bin ja in meiner Praxis für die Abrechnungen zuständig und konnte vieles schon umsetzen. Ich weiß einfach jetzt ganz genau, mit welchen Ziffern man was abrechnet, und das lässt sich direkt am Praxiserfolg und an den Zahlen sehen. Manche Sachkosten und Telefonkosten haben wir zum Beispiel früher gar nicht abgerechnet, weil wir nicht wussten, dass das geht. Mein Gehalt hat sich nicht erhöht. Wir werden hier aber gut bezahlt, ich bin voll zufrieden damit. Ich finde es sehr wichtig, dass gerade in den medizinischen Berufen auch angemessen bezahlt wird.

Konnten Sie schon mit der konkreten Umsetzung des Erlernten beginnen? Nennen Sie ein Beispiel.

Ja, ich habe Ihre Downloads mit den Abrechnungsziffern als Schreibtischunterlage eingesetzt. Das ist wirklich sehr übersichtlich, wenn man das alles immer vor sich sieht.

Abends nach Praxisschluss wird anhand von Tageslisten jeder einzelne Patient auf korrekte Abrechnung kontrolliert. Man glaubt kaum, wie oft es passiert, dass Ziffern falsch oder gar nicht abgerechnet werden. Ehrlich gesagt oft verständlich, es geht ja sehr hektisch zu in einer Praxis.

Wie reagiert Ihr berufliches Umfeld, also Ihr Chef und Ihre Kolleginnen, auf Ihr neues Wissen?

Sehr positiv. Die Kollegen und der Chef freuen sich, dass es jetzt jemanden gibt, der sich zum Thema Abrechnung gut auskennt und den man fragen kann. Von der PVS – also der Abrechnungsstelle für Privatpatienten - habe ich sogar ein Lob bekommen, dass wir immer mit den korrekten Ziffern abrechnen und dass wir uns beim Steigerungsfaktor ruhig mehr trauen können. Auch hier ist die Kontrolle der Tageslisten sehr hilfreich, oft sehe ich anhand der Einträge der Ärzte welche GOÄ-Ziffern gerechtfertigt noch gesteigert werden können, in der Ruhe fällt das sofort ins Auge. Das Lob seitens der PVS hat mich sehr gefreut, eine weitere Bestätigung, dass es nur richtig war den Fernlehrgang zur Abrechnungsmanagerin zu machen.

Hat sich Ihre Position in der Praxis – gegenüber Praxisleitung und Kolleginnen – verändert?

Ja, ich bin jetzt sozusagen die Ansprechpartnerin für das Thema Abrechnung. Und ich gebe auch in unseren Teammeetings regelmäßig Infos zum Thema Abrechnung weiter - mithilfe von Powerpointpräsentationen, die ich selbstständig vorbereite. Das ist dann eine Menge an Informationen, die jeder noch im Alltag unterbringt und die den Kolleginnen hilft.

Gibt es Dinge, die Sie im Fernlehrgang vermisst haben oder die anders hätten aufbereitet werden sollen?

Nein, es war alles perfekt. Auch die zwei Online-Seminare, die dazugehören, fand ich sehr hilfreich. Ich habe ja jetzt mit der Berufsfachschule zu tun, und ich finde, der Kurs deckt wirklich sehr genau den Anforderungskatalog für eine MFA zum Thema Abrechnung ab. Also echtes Lob – das können Sie auch gern an Ihre Kollegen weitergeben.

Wenn Sie eine Kollegin fragen würde, ob sie auch den Fernlehrgang zur Abrechnungsmanagerin machen soll, würden Sie ihr den Fernlehrgang empfehlen und wenn ja, warum?

Ja, ich würde den Fernlehrgang empfehlen. Er deckt genau das ab, was man als MFA zum Thema Abrechnung braucht. Und es ist wirklich das einzige Weiterbildungsangebot zum Thema Abrechnung, zumindest bei mir in der Gegend. Und es macht einfach sicher im Thema Abrechnung.

Glauben Sie, dass sich die Position dieser Kollegin nach dem Fernlehrgang in ihrer Praxis dadurch verbessert oder dass sie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat?

Ja, ich glaube schon, dass man danach bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Es gibt leider immer noch Chefs, die die Bedeutung der Abrechnung unterschätzen und denken, dass man das schon irgendwie hinkriegt. Aber wenn man gut abrechnen kann, schlägt sich das sofort nieder – und es ist ja auch gut für den eigenen Arbeitsplatz, wenn die Praxis gute Zahlen hat. Und die Lehrgangskosten hat der Chef wirklich schnell wieder drin, weil die Abrechnung durch den Fernlehrgang einfach viel professioneller läuft und man das sofort an den Zahlen merkt.

Wenn Sie ihr 3 Tipps geben sollten, damit sie den Fernlehrgang ebenso erfolgreich abschließt wie Sie, welche wären das?

Sie soll sich zwei Stunden pro Woche fest einplanen, in denen sie die Unterlagen durcharbeiten kann.

Sie soll die Übungen und die Verständnischecks machen.

Und sie wird dann schnell sehen, dass man alles gleich gut in der Praxis anwenden kann und dass auch die Prüfung gut läuft, wenn man erst mal Sicherheit im Thema Abrechnung gewonnen hat. Ich habe die Prüfung gleich beim ersten Mal bestanden – sogar mit einer 1.