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COVID-19-Schutzimpfung: Die richtige Impftechnik verhindert Schulterschmerzen

Spätestens vom 19. April an soll in den deutschen Hausarztpraxen gegen COVID-19 geimpft werden. So haben es die Gesundheitsminister der Länder in ihrer Impfstrategie beschlossen. Allerdings möchten die KBV und mit ihr die Hausärzte schon viel eher impfen, um möglichst viele Menschen zu schützen. Zeit, dass MFAs sich mit dem idealen Injektionsort beschäftigen.

Nicht zu hoch und nicht zu tief, dafür ziemlich in der Mitte des Oberarms. Dort soll er injiziert werden, der Impfstoff gegen COVID-19. Das haben zwei britische Forscher herausgefunden. Wer als MFA den richtigen Punkt trifft, erspart den Patienten Schulterschmerzen, falls ein Nerv, ein Gefäß oder ein Schleimbeutel getroffen wurden. Positiver Nebeneffekt: Weniger Patienten beschweren sich wegen Impf-Nebenwirkungen.

Auf die Winkel kommt es an

Und da ist er, der richtige Punkt: 7 bis 13 Zentimeter unterhalb des Schulterdachs. Dieser Knochenvorsprung ist der höchste Punkt des Schulterblatts. Und noch ein Tipp: Der Patient hat ein geringeres Verletzungsrisiko, wenn er die Hand der Impfseite auf die Hüfte stützt. Dann entsteht ein Winkel von etwa 60°. Die Impfnadel hingegen sollte in einem Winkel von 90° zum Oberarm eingeführt werden. Besonders geeignet sind 25-Millimeter-Nadeln.

KBV ärgert sich über Landesgesundheitsminister

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kann nicht verstehen, warum die Gesundheitsminister der Länder entschieden haben, dass weiterhin vorrangig in den Impfzentren geimpft werden soll. Sie fürchtet bereits, dass Hausarztpraxen auch im April nicht flächendeckend impfen werden. Es sei ein „Unding“, dass die Hausärzte nur die restlichen Impfstoffe aus den Impfzentren erhalten sollen. So werde das Engagement der Praxisteams mit Füßen getreten.

Die KBV kritisiert zudem die „föderalen Sonderwege“, sprich: Jedes Bundesland hat seine eigene Strategie. Das lässt sich schon daran ablesen, dass in einigen Bundesländern Pilotprojekte in Hausarztpraxen bereits seit Wochen gute Erfahrungen machen. In anderen Ländern gibt es noch gar keine Modelle.

Schlechte Nachrichten aus Großbritannien

Möglichst viele Menschen möglichst bald zu impfen, wird zunehmend dringend. Denn eine Studie aus Großbritannien bestätigt, das die britische Coronavirus-Mutante B 1.1.7. nicht nur ansteckender, sondern offenbar auch gefährlicher ist. Die Sterberate sei höher.

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