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Das digitale Gesundheitswesen ist bei den Patienten angekommen

Die Corona-App wurde bereits 21 Millionen Mal heruntergeladen. Fast die Hälfte aller über 65-Jährigen in Deutschland würde Gesundheits-Apps nutzen. Das digitale Sprechzimmer per Video hat sogar eine noch höhere Akzeptanz. Kein Zweifel: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist bei den Patienten angekommen. Durch die Pandemie wurde sie noch beschleunigt.

Möglich, dass MFAs in Zukunft Termine über Facebook vergeben. Denn das US-Unternehmen hat eine App entwickelt, um Arzt- und Vorsorgetermine zu vereinbaren. Google und Apple arbeiten daran, Nutzer sogar ohne Corona-App vor einem Ansteckungsrisiko zu warnen. Auch Pharma-Firmen entwickeln Apps. Sei es, um über Therapien zu informieren oder Diabetiker bei der Kontrolle ihrer Insulinwerte zu unterstützen.

Neues Portal informiert über 3.300 Gesundheits-Apps

Doch wie finden Praxisteams seriöse Gesundheits-Apps, ohne lange suchen zu müssen? Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat dazu das Informationsportal KVAppRadar aufgebaut. In dessen Katalog befinden sich bereits 3.300 Gesundheits-Apps. Registrieren können sich alle Vertragsärzte und Psychotherapeuten.

Wenn Sie als MFA eine der Apps an einen Patienten empfehlen möchten, erfahren Sie nicht nur, wie stark die App bereits verbreitet ist. Das Portal zeigt Ihnen auch, wie gut die App bewertet wird. Mehr noch: Sie erfahren, wie Ärzte einzelner Fachgruppen die App finden. Auch Ihr Praxisinhaber kann sie bewerten.

Finnland profitiert bereits von der Digitalisierung

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens geht weit über die Apps hinaus und wird Ihren Praxisalltag schon bald verändern. Mit dem 01. Januar 2021 – also in etwa fünf Wochen – kommt die elektronische Patientenakte (ePA), in der beispielsweise Untersuchungsergebnisse, Verordnungen und Röntgenbilder eines Patienten liegen. Ebenfalls im kommenden Jahr werden E-Rezepte eingeführt, die ab 2022 verpflichtend sind.

Wie stark ein Land im Krisenfall von der Digitalisierung profitieren kann, zeigt das Beispiel Finnland. Dort gibt es die ePA bereits seit zehn Jahren. Ärzte sind dort stark vernetzt. Das zahlte sich während der Pandemie aus: Dank schneller Online-Behandlungen konnten Infektionen vermieden werden.

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