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Die neuen Antigen-Schnelltests könnten den Umgang mit der Pandemie verändern

Um das Virus SARS-CoV-2 direkt nachzuweisen, sind Antigentests inzwischen anerkannt. Ihr Vorteil: Das Testergebnis liegt – im Gegensatz zum PCR-Test – bereits nach etwa 15 Minuten vor.

Insgesamt 56 Antigen-Tests (Stand 23. Oktober 2020) von Pharmafirmen aus aller Welt stehen auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Sie erfüllen die Mindestkriterien des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und des Robert Koch-Instituts (RKI). Auch acht deutsche Firmen sind darunter. Da nicht alle Hersteller in die Liste des BfArM aufgenommen werden möchten, könnte es auf dem deutschen Markt sogar noch mehr Antigen-Tests geben. Sie sind übrigens nicht mit den Antikörper-Tests zu verwechseln, die das Coronavirus erst anzeigen, nachdem das Immunsystem der infizierten Person Antikörper gebildet hat.

In 15 Minuten zum Ergebnis

Mit den Antigen-Schnelltests wird wie beim PCR-Test ein Abstrich aus der Nase genommen. Wer den Test abnimmt, trägt dazu Schutzkleidung. Er geht mit einem Stäbchen durch das Nasenloch bis hinten an den Rachen heran, um Sekret zu entnehmen. Das kann für den Patienten unangenehm sein. Erst dann beginnt der eigentliche Antigen-Schnelltest. Die untersuchende Person drückt das Stäbchen im Abstrichröhrchen aus. Darin befindet sich eine chemische Lösung. Die Mischung aus Lösung und Sekret wird auf den Teststreifen gegeben. Darauf sitzen Moleküle, die Teile des Virus erkennen und damit reagieren – sofern die getestete Person das Virus hat. Der Test zeigt nach etwa 15 Minuten das Ergebnis an. Ist beim Buchstaben „C“ ein Strich, bedeutet dies nur, dass der Test funktioniert hat. Denn „C“ steht für Kontrolle. Erst wenn sich auch bei „T“ ein Streifen zeigt, verlief der Test positiv. Die Testperson ist mit SARS-CoV-2 infiziert.

Tests nicht für den Selbstgebrauch

Dieses neue Testverfahren könnte den Umgang mit der Pandemie deutlich verändern. Denn wer beispielsweise Risikopatienten besucht oder beruflich auf mehrere Menschen trifft, erfährt schnell und unkompliziert, ob er mit SARS-CoV-2 infiziert ist oder nicht. Allerdings gibt es die Tests nicht in der Apotheke und zum persönlichen Gebrauch. Denn Abstriche müssen von medizinischen Fachleuten gemacht werden.

Übrigens: Als MFA und ZFA können Sie sich seit dem 15. Oktober präventiv mit Antigen-Schnelltests testen lassen. Wie oft das geschieht, geht aus dem Testkonzept Ihrer Praxis hervor.

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