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„Gesund ab Mund“ – BZÄK liefert gute Argumente für Prophylaxe und Mundhygiene

Ein gesunder Mundraum wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus und beugt schwerwiegenden Erkrankungen vor. Wissen Ihre Patienten das? Die Kampagne „Gesund ab Mund“ der BZÄK unterstützt Sie bei der Aufklärung über den Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und allgemeinem Gesundheitsschutz.

Corona zeigt, wie angreifbar selbst gesunde Patienten sind und wie schnell ein Erkrankungsverlauf zum Notfall werden kann. Die BZÄK nutzt dieses Interesse und schafft mit ihrer Kommunikationsoffensive „Gesund ab Mund“ eine wichtige Informationsplattform.

Viele Patienten öffnen sich leichter gegenüber der ZFA als gegenüber dem Behandler. Nutzen Sie Ihren guten Draht zu ihnen, denn Aufklärung ist dringend nötig. Nur wenige wissen, dass gute Mundhygiene das Immunsystem stärkt und den Verlauf von Herzkreislauf-, Nieren- und Lungenerkrankungen sowie Diabetes abmildern kann. Erfassen Sie gefährdete Patientengruppen bereits bei der Anamnese und suchen Sie den Kontakt zum Hausarzt. Dessen Unterstützung ist für den weiteren Therapieverlauf wichtig. Drei wichtige Gesundheitsaspekte, über die Sie in Ihrer Praxis aufklären sollten:

Mundtrockenheit – unterschätzte Gefahr für den Mundraum

Bestimmte Medikamente und Behandlungen (z. B. Bestrahlungen) können Mundtrockenheit auslösen. Die meisten Patienten nehmen zwar die Mundtrockenheit wahr, kennen aber nicht die Folgen und die Aufgaben des Speichels. Speichelersatz kann Abhilfe schaffen. Hören Sie gut zu und reagieren Sie sofort, wenn Patienten von Mundtrockenheit berichten. Klären Sie über die Auswirkung von fehlendem Speichel auf. Machen Sie sich in einer Teamsitzung mit den wichtigsten Basics vertraut:
 

  • Wie äußert sich Mundtrockenheit?
  • Welche Medikamente sind verantwortlich? (Anamnesebogen)
  • Welche Therapien lösen Mundtrockenheit aus? (Strahlentherapie)
  • Welche Folgen hat Mundtrockenheit?
  • Welche Lösung bietet Ihre Praxis, ggf. in Kombination mit dem Hausarzt? (Umstellung der Medikamente, Speichelersatz etc.)

Bakterienbefall – Risiko für das Herz

Bakterien können das Herz belasten und den Kinderwunsch negativ beeinflussen. Paropathogene Keime sind sogar für Fehlgeburten und schwere Herzerkrankungen verantwortlich. Die zahnärztliche Prophylaxe sorgt dafür, dass sich die Bakteriendichte im Mundraum verringert. Machen Sie diese Tatsache zum festen Bestandteil jeder Beratung über Ihr Leistungsangebot „Prophylaxe“. Machen Sie sich fachlich fit, indem Sie in einer Teamsitzung folgende Fragen klären:
 

  • Was bewirkt Prophylaxe konkret?
  • Wie können Keime erkannt werden?
  • Welche Therapien gibt es in Ihrer Praxis?
  • Was kann/muss der Patient zu Hause tun?

Diabetes – Zahngesundheit verschlechtert sich

Durch Diabetes kann sich die Mundgesundheit rapide verschlechtern. Bereits bei kleinsten Testwertauffälligkeiten besteht deshalb aus zahnmedizinischer Sicht Handlungsbedarf, auch wenn der Hausarzt noch keine Therapie beginnen würde. Hören Sie gut zu und fragen Sie nach, wenn Sie Anzeichen von Diabetes vermuten. Nehmen Sie bei Verdacht Kontakt zum Hausarzt auf.

Digitale Patientenakte – Zur Datenfreigabe motivieren

Viele Hausärzte sehen keinen Zusammenhang zwischen allgemeinmedizinischer und zahnärztlicher Therapie. Aus diesem Grund arbeiten Zahnärzte und Hausärzte auch selten zusammen, obwohl es erwiesen ist, dass sich bestimmte Medikamente und Krankheitsbilder gravierend auf die Mundgesundheit auswirken und umgekehrt schlechte Mundgesundheit oft der Auslöser für Erkrankungen ist.

Die digitale Patientenakte schafft zukünftig zumindest die formalen Voraussetzungen für eine einfache Zusammenarbeit. Motivieren Sie deshalb Ihre Patienten, viele Befunde in der digitalen Akte freizugeben. Nur wenn die Zugänge vollständig sind, können schon kleinste Abweichungen erkannt und frühzeitig Verschlimmerungen vermieden werden. Und Sie können frühzeitig Kontakt zum Hausarzt aufnehmen und in die Therapie einsteigen.

Bleiben Sie dran!

Die BZÄK informiert auf ihrem Portal www.gesund-ab-mund.de umfassend über Mundgesundheit und ihre Wechselwirkungen. Bleiben Sie dran und informieren Sie sich.

Wir beraten Sie gerne

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Telefon: 089 45 22 80 90
E-Mail: info@pkv-institut.de

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