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Ihr Kreuzchen hilft, die Pandemie zu bremsen

Um die Pandemie zu stoppen, ist es absolut erforderlich, die Infektionsketten nachzuverfolgen. Doch die Gesundheitsämter geraten zurzeit an ihre Grenzen. Die Corona-Warn-App erweist sich zunehmend als wichtige Unterstützung. Damit über die App möglichst viele Menschen gewarnt werden können, ist Ihre Mithilfe als MFA entscheidend. Setzen Sie beim Muster 10C das richtige Kreuzchen – auch wenn es den Bürokratieaufwand noch weiter steigen lässt.

Wer über die Corona-Warn-App erfährt, dass er Kontakt zu einer SARS-CoV-2-positiven Person hatte, kommt möglicherweise zu Ihnen in die Praxis, um sich testen zu lassen. Dann füllen Sie das Auftragsformular Muster 10C für das Labor aus. Bitte kopieren Sie dieses Formular in keinem Fall, denn es enthält einen individuellen QR-Code des Patienten.

Aktuelles Infoblatt zu Auftragsformularen

Über diesen einmaligen QR-Code werden andere Nutzer der Corona-Warn-App über einen möglichen positiven Befund informiert. Das geschieht anonym. Voraussetzung: Ihr Patient muss sein Einverständnis erklären, dass sein Testergebnis über den vom Robert Koch-Institut betriebenen Server an seine Kontaktpersonen übermittelt wird. Da kommt Ihre wichtige Rolle ins Spiel: Das Einverständnis wird erklärt, indem Sie ein Kreuzchen gleich rechts neben dem QR-Code setzen. Geschieht dies nicht, dürfen Kontaktpersonen einer möglicherweise infizierten Person nicht informiert werden. Das Virus könnte sich weiterhin ungebremst ausbreiten. Das Bundesgesundheitsministerium hat zum richtigen Umgang mit den Auftragsformularen ein aktuelles Infoblatt herausgegeben.

Mehr Bürokratie wegen Corona

Jedes neue Formular bedeutet mehr Bürokratie für Sie. Vor allem die Corona-Pandemie hat Arztpraxen zusätzlich belastet. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihrem Bürokratieindex (BIX) 2020 veröffentlicht. Angesichts der zusätzlichen Corona-Patienten und der damit zusammenhängenden Testverfahren und neuen Formulare habe die Pandemie den Praxisalltag stark beeinflusst. Als positiv wurde wahrgenommen, wie schnell im Frühjahr die Hürden für die Videosprechstunde abgebaut wurden.

Auch vor der Pandemie war der Bürokratieaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent gestiegen. Vor allem die höhere Zahl der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) schlug zu Buche. Als Gründe nennt die KBV die hohe Zahl der Beschäftigten insgesamt und deren steigendes Durchschnittsalter. Es mache sich bemerkbar, dass ältere Arbeitnehmer häufiger einen Arzt aufsuchen müssen als jüngere Menschen.

Durch die Digitalisierung fühlten Praxisteams sich noch nicht entlastet.

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