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Impfreihenfolge und Impftourismus: Rechnen Sie mit Wartezeiten und weiten Wegen

KZBV und BZÄK haben ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, das die Impfreihenfolge gegen das Coronavirus SARSCoV-2 Virus regelt. Zahnarztpraxen gehören demnach zur Prioritätsgruppe 2. Trotzdem müssen Sie mit Wartezeiten und langen Fahrten zum Impftermin rechnen.

Aufgrund des begrenzt vorhandenen Impfstoffes ist eine Impfreihenfolge notwendig. Nur so können besonders gefährdete Gruppen schnell geschützt werden. Diese Priorisierung basiert auf der Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) zur COVID-19-Impfung vom 14.01.2021.

Grundsätzlich: Prioritätsgruppe 2

Aufgrund der Vorgaben zur Einstufung wurden Zahnärzte und ihre Teams in die Prioritätsgruppe 2 aufgenommen. Diese Zuordnung basiert darauf, dass Mitarbeiter in Zahnarztpraxen grundsätzlich der Gruppe mit hohem Expositionsrisiko (Stufe 2) zuzuordnen sind. Somit besteht ein hohes Risiko und dies ermöglicht eine vorgezogene Impfung.

Bei erhöhtem Risiko: Prioritätsgruppe 1

Ausnahmen gelten für Zahnärzte und deren Mitarbeiter, die in Schwerpunktpraxen oder Zentren zur zahnmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten tätig sind oder für Zahnärzte, die im Bereich der zahnärztlichen Versorgung von Patienten in Alten- oder Pflegeeinrichtungen arbeiten. Das Bundesministerium für Gesundheit bestätigte die Auffassung von KZBV und BZÄK, dass diese Behandler in die Prioritätsgruppe 1 gefasst werden müssen.

Impftourismus nimmt zu

Die Impfpriorität ist geregelt, allerdings fehlen ausreichend Impfdosen. Die Zuständigkeit der Bundesländer für die Umsetzung der Corona-Impfverordnung erweist sich als Problem, denn die Impfdosen sind in den Bundesländern nicht entsprechend dem tatsächlichen Bedarf vorhanden.

Die Folge ist Impftourismus. Wer sich impfen lassen will oder muss, sucht auf eigene Faust und wird oftmals erst weit entfernt vom Heimatort fündig. Immer mehr Praxisteams suchen ausgewiesene Impfzentren auf, die weit von der Praxis entfernt liegen.

Nutzen Sie Leerläufe für die Recherche eines Impftermins

Ist Ihr örtliches Impfzentrum überlaufen, dann weiten Sie Ihre Suche aus. Termine in Impfzentren können sich kurzfristig ergeben, daher sollten Sie Zeit und Nerven mitbringen. Nutzen Sie Ihre freigewordenen Zeitreserven, um einen Termin zu ergattern. Leider kommen Sie um stetiges Nachschauen und Kontrollieren nicht herum.

Bereiten Sie sich auf die Impfung vor

Vor Ihrem Impftermin können Sie sich auf der Seite von Zusammen gegen Corona bereits die nötigen Informationen und Formulare herunterladen (Aufklärungsmerkblatt, Einwilligungsbogen etc.). So sind Sie auch für kurzfristige Impftermine gut gerüstet.

Lesen Sie sich auch das gemeinsame Positionspapier von DGZMK, BZÄK und KZBV

Wir beraten Sie gerne

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Telefon: 089 45 22 80 90
E-Mail: info@pkv-institut.de

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