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Junge Menschen dürfen die Risiken einer COVID-19-Erkrankung nicht unterschätzen

Hochzeit, Party, Menschenmenge – jüngere Menschen gelten in einigen Großstädten inzwischen als Pandemietreiber. Dabei kann COVID-19 auch für sie sehr gefährlich werden.

Das Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs ist für junge Menschen mit Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck so hoch wie für einen 64-Jährigen ohne Risikofaktoren. Die Todesrate von jungen COVID-19-Patienten ist doppelt so hoch wie bei Gleichaltrigen, die einen Herzinfarkt erleiden. Dies sind nur zwei der Ergebnisse einer US-Studie zu den Risiken von 18- bis 34-Jährigen, die sich mit SARS-CoV-2 infizieren.

Die Wissenschaftler warnen jüngere Menschen davor, das Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung auf die leichte Schulter zu nehmen. Sie werteten Daten von 3.222 jungen Patienten aus, die in 419 US-Kliniken behandelt wurden. 21 Prozent dieser Krankenhauspatienten lagen auf der Intensivstation, zehn Prozent mussten ans Beatmungsgerät.

Kurzatmigkeit hält noch Wochen später an

Auch die deutsche Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung warnt junge Menschen vor SARS-CoV-2. Sie fand heraus, dass jeder fünfte Corona-Patient zwischen 18 und 34 Jahren nach überstandener Krankheit unter Kurzatmigkeit und Herzklopfen leidet. Selbst Patienten, die früher regelmäßig joggten, hätten noch Wochen nach der Genesung Probleme beim Treppensteigen. Wegen Müdigkeit und Konzentrationsproblemen sei es schwierig, einen Acht-Stunden-Tag zu überstehen.

Ministerin ergreift Partei für junge Menschen

Besucher illegaler Partys und Feiern sind vor allem in Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Bremen und München in die Kritik geraten. Doch es gibt auch Personen, die für die junge Generation Partei ergreifen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich dagegen ausgesprochen, junge Menschen pauschal wegen ihres Verhaltens während der Pandemie zu verurteilen. Sehr viele junge Leute verhielten sich besonnen und vernünftig. Giffey weiter: „Die Grenze geht nicht zwischen Alt und Jung, sondern zwischen vernünftig und unvernünftig.“

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