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RKI: Die Corona-Regeln bleiben uns noch lange erhalten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass wir im kommenden Jahr einen oder sogar mehrere Impfstoffe im Kampf gegen SARS-CoV-2 haben werden. An den AHA+A+L-Regeln (Abstandhalten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmasken tragen, Corona-Warn-App nutzen und Lüften) werde das aber zunächst nicht viel ändern.

Wir sollten geschlossene Räume mit schlechter Lüftung und Gedränge mit vielen Menschen auch vermeiden, wenn ein Impfstoff da ist. Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmasken tragen, die Corona-Warn-App nutzen und Lüften – all das wird uns dem aktualisierten Strategiepapier des RKI zufolge weiter begleiten. Denn das RKI geht davon aus, dass der Impfstoff zunächst nur begrenzt verfügbar sein wird. Das könne den Verlauf der Pandemie zwar entscheidend verbessern. Doch es reiche eben nicht für weite Teile der Bevölkerung. Zunächst sollten bestimmte Risikogruppen geimpft werden.

Gesundheitsversorgung für alle

Das RKI betont die wichtige Rolle der Arztpraxen während der Pandemie. Der ungehinderte Zugang aller Patienten mit COVID-19-Symptomen zur gesundheitlichen Versorgung sei wichtig, um die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen. Auch Arztpraxen sollten eine getrennte Versorgung von Infektionspatienten und nicht-infektiösen Patienten ständig ermöglichen. Eine große Hilfe sei außerdem, die Quoten von Risikogruppen bei der Influenza- und der Pneumokokkenimpfung zu steigern.

Drei Szenarien

Wie die Pandemie in den kommenden Herbst- und Wintermonaten verläuft, hängt entscheidend vom Verhalten der Menschen ab. Das RKI sieht drei mögliche Szenarien:

  1. Einzelfälle, lokal und zeitlich begrenzte Ausbrüche mit vielen Neuinfektionen
  2. Ausbrüche in einzelnen Settings wie bei Familienfeiern oder in Kitas und Schulen
  3. Ausbrüche in mehreren Settings und eine regionale Ausbreitung, die nicht mehr auf einzelne Infektionsketten zurückgeführt werden kann.

Ziel des RKIs ist, das Gesundheitssystem durch wirksame Impfstoffe, verbesserte Therapieansätze und nicht-medikamentöse Maßnahmen wie die Corona-Regeln nicht zu überlasten. COVID-19-Spätfolgen und Todesfälle seien soweit wie möglich zu vermeiden.

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