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Schilddrüsenentzündung: Hashimoto-Thyreoiditis

Diese chronische Schilddrüsenentzündung verdankt ihren exotisch klingenden Namen dem japanischen Chirurgen Dr. Hakaru Hashimoto (1881–1934). Er beschrieb diese Erkrankung als Erster.

 

Bei Hashimoto-Thyreoiditis handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, deren Veranlagung angeboren ist. Das körpereigene Abwehrsystem greift „irrtümlich“ das Gewebe der Schilddrüse an. Anfangs kann es zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Letztlich führt die Erkrankung jedoch zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Die Hashimoto-Thyreoiditis kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern. Das Verhältnis liegt etwa bei 9:1. Oft fällt der Erkrankungsbeginn mit den Wechseljahren zusammen. Darin steckt ein Risiko: Häufig wird die Entzündung übersehen und als Wechseljahresbeschwerde fehlgedeutet. Behandlung: Die Schilddrüsenentzündung selbst kann nicht geheilt werden. Doch sie lässt sich gut behandeln. Die Patienten erhalten Schilddrüsenhormone in Form von Tabletten. Einige Spezialisten bieten Naturheilverfahren, Klassische Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin zur Therapie an.