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Weiterbildung schlägt Work-Life-Balance: Die Jahresziele von MFAs und ZFAs 2026

Wie 2025 waren 4 kurze Fragen zu beruflichen und persönlichen Zielen zu beantworten. Jeweils 4 Antwortmöglichkeiten waren vorgegeben. Für die fünfte Frage nach Wünschen durfte Freitext eingegeben werden. 55 Personen und damit etwas weniger als 2025 stimmten auf Instagram ab. Das Umfrageergebnis überrascht.
Klarer Favorit 2026: Berufliche Weiterqualifizierung
Frage 1 der Umfrage 2026 überrascht am meisten, denn die persönlichen Hauptziele bezüglich der beruflichen Entwicklung aus dem Vorjahr haben sich umgekehrt. Aktuell favorisierten 38 % der Befragten eine Weiterbildung in einem neuen Bereich. Es folgten mit 31 % eine bessere Work-Life-Balance, mit 16 % eine bessere Arbeitsorganisation und mit 15 % die Übernahme neuer Verantwortlichkeiten. Noch vor einem Jahr stand bei den meisten Umfrage-Teilnehmenden die Work-Life-Balance an erster Stelle (36 %). Das Interesse an persönlicher Weiterbildung lag im letzten Jahr bei 26 %. Der Fokus verschiebt sich also von dem Wunsch nach Ausgleich hin zu aktiver beruflicher Weiterentwicklung und Qualifizierung.
Dauerbrenner: Intern besser kommunizieren
Wie sollten sich die Arbeitsbedingungen in der Praxis verbessern? Anders als gefühlt, sprach sich die Hälfte der Befragten wie im Vorjahr für eine bessere interne Kommunikation aus (50 %). Mit 29 % folgt auf Platz 2 der Wunsch nach einer besseren digitalen Infrastruktur. Nur 11 % wünschen sich mehr Teamevents, 10 % wollen in der Arbeitszeit flexibler sein. Während die interne Kommunikation unverändert für am wichtigsten gehalten wird, haben sich die Prioritäten im Vergleich zu 2025 verschoben. Dass die digitale Infrastruktur besser funktioniert, hat den Wunsch nach mehr Teamevents zur Mitarbeitermotivation verringert. Die Verbesserung der internen Kommunikation bleibt also ein Dauerbrenner, Digitalisierung gewinnt deutlich an Bedeutung, Teamevents verlieren an Relevanz.
Persönliche Zufriedenheit ist die beste Motivation
39 % der Befragten gaben an, dass ihre persönliche Zufriedenheit sie am meisten motiviert, ihre Jahresziele zu erreichen. Dicht dahinter folgen mit 35 % die Aussicht auf eine Karriereentwicklung oder eine Gehaltserhöhung. Weniger motivierend wirken die Anerkennung durch Vorgesetzte und das Team (20 %). Zufriedenere Patientinnen und Patienten tragen dagegen kaum zu einer besseren Motivation bei (6 %). Im Vergleich zu 2025 bleibt die persönliche Zufriedenheit wichtig, sie wird jedoch konkreter und wird durch Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven gestärkt. Wer persönlich zufrieden ist, ist demnach besonders motiviert. Aber auch wer eine Perspektive für den nächsten Karriereschritt oder mehr Gehalt hat, fühlt sich motiviert.
Teamgeist und Effizienz bleiben in der Praxis am wichtigsten
Bei der Frage nach dem bedeutendsten Jahresziel für ihre Praxis, waren sich die befragten MFAs und ZFAs einig. Nahezu unverändert werden Teamgeist und Zusammenarbeit (2026: 42 %, 2025: 47 %) und effizientere Arbeitsprozesse (2026: 42 %, 2025: 42 %) für wichtig gehalten. Eine verbesserte IT-Struktur und eine hohe Patientenzufriedenheit werden mit 6 % bzw. 10 % weniger genannt. Es besteht also auch aktuell ein stabiler Bedarf an guter Zusammenarbeit und effizienten Abläufen. Das ist somit kein kurzfristiges Thema, sondern eine strukturelle Erwartung.
Wünsche nach teamkompatiblen Fortbildungen, mehr Gelassenheit und weniger Stress
Was den Arbeitsalltag in der Praxis verbessern könnte, konnten die Umfrageteilnehmenden mit Freitext beantworten. Beispiele für Wünsche sind diese:
- mehr umsetzbare Fortbildungen, die mit dem Team kompatibel sind
- weniger Stress, mehr Gelassenheit der Chefs
- weniger Stress. Nette Patienten. Freundlicher Umgang.
- besser kommunizieren im Team
- einen besseren Chef.
Wie die Umfrage zu bewerten ist
Die Kurzumfrage mit einer relativ kleinen Teilnehmendenzahl ist nicht repräsentativ für die Berufsgruppe. Der Zugang war nur Personen möglich, die auf Instagram aktiv sind. Ob die Befragten auch im Vorjahr an der Abstimmung teilnahmen, kann aufgrund der Anonymität nicht festgestellt werden. Trotzdem ist sie ein wertvoller Trend- und Stimmungsbarometer. Die Ergebnisse bestätigen, dass Fortbildungen nicht nur die individuellen Aufstiegsmöglichkeiten, sondern auch die persönliche Zufriedenheit von MFAs und ZFAs verbessern können.
DM
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