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Die Kraft der Stille

Unser Alltag ist voll mit Geräuschen: Klingelnde Telefone und Gespräche mit Patientinnen und Patienten sowie die dazugehörigen Alltagsgeräusche gehören zu Ihrem Beruf. In der Freizeit unterhalten wir uns mit Familie und Freunden und schauen in die sozialen Medien oder sehen fern. Und wenn es dann wirklich mal still zu werden droht, schalten wir gerne einen Podcast oder Musik ein. Somit kennen wir echte Stille kaum noch.
Warum ist Stille so wichtig?
Stille bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Geräuschen, sondern vor allem die Möglichkeit, einen inneren Abstand zum Stress des Alltags zu gewinnen. In der Stille sinkt der Reizpegel. Das Nervensystem, das im hektischen Praxisbetrieb im Dauerfeuer steht, findet einen Raum zur Regeneration. Stille schafft Momente, in denen sich Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken neu sortieren können.
Für Menschen, die beruflich stark gefordert sind und häufig für andere da sein müssen, ist Stille ein Mittel, die eigenen Grenzen zu spüren und wieder mehr bei sich anzukommen.
Stille aushalten
Viele Menschen haben verlernt, Stille zu ertragen. Sie wirkt im ersten Moment ungewohnt, manchmal sogar unangenehm. Denn sie konfrontiert uns mit unseren eigenen Gedanken und Gefühlen. Genau darin liegt ihre Kraft. Wer Stille bewusst zulässt, bemerkt, wie sich die anfängliche Unruhe legt. Der Atem vertieft sich, der Körper entspannt, der Geist wird klarer. Das Aushalten von Stille ist Übungssache, aber zahlt sich früher oder später aus.
Was bewirkt Stille in Körper und Geist?
Regelmäßige stille Momente helfen, die eigene innere Stimme wieder deutlicher wahrzunehmen. Stille ist auch wichtig für unsere körperliche Gesundheit:
- Sie senkt den Stresspegel, indem das parasympathische Nervensystem aktiviert wird.
- Sie reduziert Herzfrequenz und Blutdruck.
- Sie stärkt unsere Konzentrationsfähigkeit und geistige Präsenz.
- Sie fördert unsere emotionale Stabilität, weil Gefühle besser wahrgenommen und verarbeitet werden.
- Sie unterstützt Kreativität und Problemlösungskompetenz.
Sie wirkt wie ein Mini-Reset für Körper und Geist.
Alltagsübungen für mehr Stille
Stille lässt sich leichter integrieren, als viele glauben. Ein paar Mikro-Pausen reichen oft aus.
- Die 60-Sekunden-Pause
Schließen Sie kurz die Augen und atmen einmal tief ein und aus. Spüren Sie nur den eigenen Atem. Eine Minute reicht, um das Nervensystem zu beruhigen. - Stille Wege nutzen
Nutzen Sie alltägliche Wege als Stille-Oasen. Kein Radio, Podcast oder Musik. Nehmen Sie stattdessen ganz bewusst die Umgebung wahr. - Ruhiger Start in den Tag
Stehen Sie am besten ein paar Minuten vor der Familie auf oder gönnen sich 10 Minuten allein im Bad.
- Stille vor schwierigen Aufgaben
Vielleicht findet sich vor einer herausfordernden Tätigkeit im Job oder zuhause eine ruhige Ecke, in der Sie für drei Minuten noch einmal zur Ruhe kommen können. - Stille bedeutet nicht Untätigkeit
Nur, weil man keine Geräuschquellen um sich hat, muss man nicht nur dasitzen und der Stille lauschen. Lesen, Handarbeiten oder Puzzeln lassen sich sehr gut in einer stillen Umgebung ausführen. So kommt man in den sogenannten „Flow“, ein Zustand, bei dem man sich ausschließlich auf die gegenwärtige Aufgabe konzentriert und die Gedanken zur Ruhe kommen können.
- Abendritual: 5 Minuten Nichtstun
Für besseren Schlaf hilft es, schon vor dem Hinlegen noch einmal 5 Minuten ganz bewusst zur Ruhe zu kommen. Ohne Fernsehen, Handy oder Unterhaltung.
MT
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