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Die letzten Sommertage bewusst nutzen

Die Tage werden bereits wieder kürzer, doch noch ist der Sommer nicht vorbei. Jetzt bieten sich noch viele Möglichkeiten, Körper und Seele etwas Gutes zu tun, z. B. barfuß über eine Wiese zu laufen oder im See zu schwimmen. So nutzen Sie die letzten Sommerwochen in vollen Zügen.

Viele Menschen lieben es, an warmen Tagen einfach mal die Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Das ist nicht nur ein befreiendes Gefühl, sondern ein echtes Wellness-Programm für die Füße. Unterschiedliche Untergründe wie Gras, Sand oder Waldboden fordern die Fußmuskulatur und trainieren das Gleichgewicht. Gleichzeitig werden zahlreiche Sinneszellen in den Fußsohlen stimuliert, die wichtige Informationen an das Gehirn weitergeben.

Wer regelmäßig barfuß läuft, kann dadurch die Beweglichkeit der Füße fördern und Fehlbelastungen entgegenwirken. Außerdem empfinden viele Menschen das direkte Gefühl von Gras oder warmem Sand als angenehm und entspannend. Wichtig ist lediglich, auf einen sauberen Untergrund zu achten und langsam zu beginnen, wenn die Füße das Barfußlaufen nicht gewohnt sind.

Ein kleiner Wehmutstropfen: Gerade in höherem Gras mit vielen Wildkräutern können sich Bienen, Wespen und Zecken verbergen. 
 

Ab ins Wasser

Ob im Badesee, im Freibad oder im Meer – Schwimmen zählt zu den gelenkschonendsten Sportarten überhaupt und macht unter freiem Himmel oft viel mehr Spaß. Der Auftrieb des Wassers entlastet Wirbelsäule und Gelenke, gleichzeitig wird nahezu die gesamte Muskulatur beansprucht. Auch Herz und Kreislauf profitieren von der Bewegung.

Dabei muss es nicht immer striktes Bahnenschwimmen sein. Auch lockeres Gehen im Wasser oder leichte Gymnastik trainieren die Muskulatur schonend und wirkungsvoll. 
 

Tageslicht tanken

Im Sommer locken uns die langen Tage und die Wärme nach draußen. Und das wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus. Natürliches Tageslicht unterstützt den Tag-Nacht-Rhythmus und kann dazu beitragen, dass wir abends besser einschlafen. Gleichzeitig hebt der Aufenthalt im Hellen bei vielen Menschen die Stimmung. Das liegt u. a. an dem Vitamin D, das durch Sonnenlicht gebildet wird. Gerade an heißen Tagen ist es besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden herrlich, die kühlere Zeit für Outdoor-Aktivitäten zu nutzen. Je stärker die Sonneneinstrahlung, desto höher sollte der Sonnenschutz sein in Form von Sonnencreme und schützender Bekleidung. 

Sommerlicher Genuss auf dem Speiseplan

Keine Jahreszeit bietet eine größere regionale Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Beeren, Pfirsiche, Aprikosen, Tomaten oder Gurken liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Gleichzeitig enthalten zahlreiche Sommerlebensmittel viel Wasser und helfen so dabei, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Besondere Freude haben viele Menschen an selbst angebautem Obst und Gemüse. Einige Pflanzen können sogar auf dem Balkon eine kleine Ernte einbringen, z. B. Tomatenstauden. Vielleicht merken Sie sich diese Idee schon für das nächste Frühjahr. 
 

Kleine Bewegungseinheiten im Freien

Bewegung muss im Sommer nicht im Fitnessstudio stattfinden. Ein Spaziergang nach Feierabend, eine kleine Fahrradrunde oder ein paar Dehnübungen im Park bringen Bewegung in den Alltag und fühlen sich bei schönem Wetter oft deutlich leichter an als Training in geschlossenen Räumen.

Schon 20 bis 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag fördern Herz und Kreislauf, stärken die Muskulatur und helfen dabei, Stress abzubauen. Gerade nach einem hektischen Praxistag kann ein kurzer Aufenthalt in der Natur den Kopf wieder frei machen.
 

Sinneseindrücke wahrnehmen

Der Sommer spricht alle Sinne an. Vogelgezwitscher, das Summen von Insekten, der Duft von Lavendel oder frisch gemähtem Gras und das satte Grün von Bäumen und Wiesen schaffen eine Atmosphäre, die viele Menschen als beruhigend empfinden. Tatsächlich können Naturgeräusche Stress reduzieren und das Nervensystem entspannen. Auch der Blick ins Grüne kann sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken und dabei helfen, nach einem anstrengenden Arbeitstag leichter abzuschalten.

Oft reichen schon wenige Minuten im Park, im eigenen Garten oder auf einem schattigen Spazierweg, um bewusst zur Ruhe zu kommen. Wer dabei das Smartphone einmal in der Tasche lässt und die Umgebung aufmerksam wahrnimmt, kann den Erholungseffekt zusätzlich verstärken.

 

MT

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