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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Umgang mit Ablehnungen privater Krankenversicherer

Der Privatversicherte Herr Schmidt kommt am Dienstagmorgen mit einem Umschlag an die Praxisrezeption. „Ich habe hier eine Mitteilung von meiner PKV, weil sie die Rechnung nicht vollständig bezahlen wollen“, sagt er und zeigt auf den Umschlag. „Können Sie mir bitte erklären, was das bedeutet?“ Solche Situationen gehören zum Praxisalltag. Patientinnen und Patienten suchen Rat und Unterstützung, wenn es mit der Kostenübernahme nicht so klappt wie erwartet. Als MFA sind Sie in solchen Fällen eine wichtige Ansprechperson.

Eine Klarstellung vorweg: Der Behandlungsvertrag besteht ausschließlich zwischen der Patientin oder dem Patienten und ihrer bzw. seiner privaten Krankenversicherung. Die Arztpraxis ist nicht Vertragspartner der Versicherung, sondern Leistungserbringer. Für die Kommunikation mit der Versicherung ist daher rechtlich primär die Patientin bzw. der Patient verantwortlich. Obwohl Sie also streng genommen nicht dazu verpflichtet sind, gibt es bei Ablehnungen gewichtige Gründe zu unterstützen, wie z. B. die Stärkung der Patientenbindung oder die Demonstration von Servicequalität.

 

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