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Zurück in den Praxisalltag? So bewerben Sie sich erfolgreich

Sie wollen sich auf eine neue Stelle in einer Arzt- oder Zahnarztpraxis bewerben? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Bewerbung als MFA und ZFA.

Wenn Sie eine Weile raus waren aus dem Praxisalltag, weil Sie beispielsweise frisch aus der Elternzeit kommen und nicht in Ihre alte Arzt- oder Zahnarztpraxis zurückkönnen oder wollen, kommen Sie ums Bewerbungsschreiben kaum herum. Die gute Nachricht: Sie sind als ausgebildete MFA oder ZFA eine begehrte Fachkraft, besonders, wenn Sie schon ein paar Jahre Berufserfahrung in Arzt- oder Zahnarztpraxen vorweisen können.

Damit Ihre Bewerbung gut ankommt und Sie zeigen können, warum Sie fachlich und persönlich genau die Richtige für die ausgeschriebene Stelle sind, kommen hier Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Bewerbung.
 

Wo kann ich mich als MFA oder ZFA am besten bewerben?

Neben Stellenanzeigen in Tageszeitungen, regionalen Anzeigenblättern oder in Onlinestellenbörsen, finden Sie offene Stellen auch in Fachzeitschriften, im Bekanntenkreis oder auf den Websites von Praxen. Oder schauen Sie mal hier vorbei: www.pkv-institut.de/service/jobboerse/. Denken Sie bei der Suche nicht zu eng. Wenn Sie früher in einer Hausarztpraxis tätig waren, heißt das nicht, dass Sie sich nur in Hausarztpraxen bewerben dürfen. Gegen einen Fachwechsel, beispielsweise in eine internistische, kardiologische oder gynäkologische Praxis, spricht nichts, wenn Sie sich schnell in neue Themenbereiche einarbeiten können. Vielleicht kommt ja auch ein MVZ oder die betriebsärztliche Abteilung eines großen Unternehmens infrage.
 

Was gehört in das Anschreiben an die Praxis?

Das Anschreiben ist Ihre Eintrittskarte, Ihre Chance, zu zeigen, warum Sie sich für die Stelle interessieren und warum genau Sie die richtige Besetzung dafür sind. Es sollte übrigens nicht länger als eine Seite sein. Wichtig: Bloß kein langweiliges, austauschbares Standardanschreiben erstellen und dann unverändert an alle Praxen schicken. Sie sollten das Anschreiben für jede Stelle und jede Praxis individuell neu verfassen. Erkundigen Sie sich genau, bei wem und auf was Sie sich bewerben, finden Sie so viel wie möglich über die Praxis heraus (Fachrichtungen, Schwerpunkte, Größe, Ärzte, Lage etc.). Erst dann verfassen Sie das Anschreiben, indem Sie erklären, warum Sie gut ins Team und zur ausgeschriebenen Stelle passen.
 

Welche Fähigkeiten wünschen sich Arztpraxen von MFAs und ZFAs?

Zeigen Sie in der Bewerbung, was Sie können und wer Sie sind. Vergessen Sie dabei nicht Ihre Zusatzqualifikationen, die Sie vor anderen herausheben: Haben Sie sich zur Praxis- oder Abrechnungsmanagerin fortgebildet? Sind Sie in Ihrer letzten Praxis QM-Beauftragte gewesen? Oder sind Sie besonders IT-affin und deshalb auch im Datenschutz firm? Arzt- oder Zahnarztpraxen, die Personal suchen, legen einerseits großen Wert auf das fachliche Wissen von Bewerberinnen. Andererseits haben MFAs und ZFAs täglich engen Kontakt zu Patientinnen und Patienten und brauchen dafür besondere Eigenschaften wie ein freundliches und gepflegtes Auftreten, Geduld, Empathie oder Kontaktfreudigkeit. Patienten sollen sich gut aufgehoben und beraten fühlen, wenn sie die Arzt- oder Zahnarztpraxis betreten, geben Sie daher auch dem Empfänger Ihrer Bewerbung dieses Gefühl. Wer zudem nachweisen kann, dass er sich bestens mit Verwaltung und Organisation in Praxen auskennt, teamfähig ist und sorgfältig arbeiten kann, dürfte beste Chancen haben, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
 

Wie erstelle ich einen Lebenslauf?

Der Lebenslauf zeigt, neben Ihren persönlichen Daten, übersichtlich und tabellarisch, welche Qualifikationen, Abschlüsse und berufliche Erfahrungen Sie mitbringen. Der größte Fehler: Einen Standardlebenslauf erstellen und allen Bewerbungen beifügen. Passen Sie Ihren Lebenslauf stattdessen der Stelle entsprechend an, schreiben Sie ihn notfalls um. So können Sie im Lebenslauf Schwerpunkte setzen, die besonders gut zur ausgeschriebenen Stelle passen.
 

Wie stelle ich meine Bewerbungsunterlagen zusammen?

Ob als Mappe per Post oder per E-Mail: Sortieren Sie alle Nachweise. Als Erstes kommt das Anschreiben, dahinter der Lebenslauf, danach alle Zeugnisse und Nachweise so sortiert, dass die neuesten oben liegen. Alle Zeugnisse und Nachweise sorgfältig kopieren bzw. einscannen. Investieren Sie in ein professionelles Bewerbungsbild und kleben Sie es auf ein gesondertes Deckblatt oder rechts oben auf den Lebenslauf.

Bevor Sie die Bewerbung absenden, gehen Sie alles noch einmal kritisch und sorgfältig durch: Lesen Sie Korrektur, formulieren Sie holprige oder unklare Stellen nochmal um, achten Sie auf saubere Kopien und checken Sie, ob Anschrift, Ansprechpartner und Datum aktuell sind. Schicken Sie das Ganze gerne nochmal an Freunde oder Familienmitglieder zum Gegenlesen.
 

Per E-Mail oder in einer klassischen Bewerbungsmappe verschicken?

Fragen Sie am besten vorher in der Praxis nach, welche Bewerbungsform gewünscht wird. Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, die Bestandteile einer Bewerbung sind dieselben: Anschreiben, ein aktuelles Foto, Lebenslauf und Zeugnisse gehören unbedingt hinein. Für Bewerbungen per Mail: Fügen Sie alle Unterlagen am besten zu einem einzigen PDF zusammen und verschicken es als Anhang der Mail. Übrigens: Statt Hasi91@gmail.com sollten Sie sich lieber eine seriöse E-Mail-Adresse zulegen, in der Ihr Name vorkommt.

Wir beraten Sie gerne

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich unschlüssig sind, welche Fortbildung die Richtige für Sie ist oder sich über Zugangsvoraussetzungen informieren möchten.

Telefon: 089 45 22 80 90
E-Mail: info@pkv-institut.de

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