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Fachfremd und neu im Praxisteam: Das sind die größten Herausforderungen für Quereinsteigende

MFA und ZFA zählen seit Jahren zu den so genannten „Engpassberufen“. Der Quereinstieg in Arzt- und Zahnarztpraxen gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung. Das PKV Institut hat Quereinsteigende nach ihren größten Herausforderungen befragt.

Für viele Menschen ist das Gesundheitswesen eine attraktive Branche für die berufliche Neuorientierung, so das Ergebnis des aktuellen Trendence-HR-Monitors, für den das HR-Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 4.939 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragte. Um Praxisteams und Quereinsteigenden den gemeinsamen Start zu erleichtern, bietet das PKV Institut bereits seit 2011 einen Fernlehrgang für den Quer- und Wiedereinstieg in die Arztpraxis an. Aufgrund hoher Nachfrage auch aus dem Dentalbereich wurde 2025 ein Fernlehrgang speziell für den Quer- und Wiedereinstieg in die Zahnarztpraxis entwickelt. Abwechslungsreiche Aufgaben, kollegialer Zusammenhalt im Team, eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Vergleich zu anderen Branchen und die tägliche Chance, Menschen zu helfen, sind laut einer Umfrage des PKV Instituts unter 60 Quereinsteigenden die Hauptgründe für ihr Interesse am Berufseinstieg. Besonders geschätzt wurden der Umgang mit Patientinnen und Patienten (38,3 %), Arbeitsatmosphäre und Teamgeist (29,8 %) sowie der gesellschaftliche Beitrag (19,1 %). Über 96 % der Befragten gaben zudem an, dass sie sich jederzeit wieder für den Quereinstieg in die Zahnarzt- bzw. Arztpraxis entscheiden würden.

Zugleich erleben Quereinsteigende Herausforderungen im neuen Berufsalltag: 

  1. Medizinische Fachbegriffe (58,9 %)
  2. Abrechnung (52 %)
  3. Kommunikation mit Patientinnen und Patienten (48,2 %)
  4. Praxisinterne Prozesse (35,7 %)
  5. Akzeptanz im Team (32,1 %)
  6. Umgang mit Wunden und Körperflüssigkeiten (21,4 %) 

 

Weiterbildung und Mentoring erleichtern den Start 

Wer eine strukturierte, an der Ausbildungsordnung orientierte Einarbeitung für Quereinsteigende für die eigene Praxis entwickelt, kann zum gemeinsamen Erfolg beitragen. Mehr als 40 % der Befragten hatten mindestens eine Kollegin aus dem Team als Mentorin an ihrer Seite. Etwa genauso viele gaben an, dass sie an einer Weiterbildung teilgenommen haben oder aktuell teilnehmen. „Unser Fernlehrgang ist nicht gleichwertig mit den 3-jährigen Berufsausbildungen zur Medizinischen bzw. Zahnmedizinischen Fachangestellten“, betont Katrin Egenberger, Geschäftsführerin des 1973 gegründeten PKV Instituts. Er erleichtere jedoch den gemeinsamen Start, wie Eva Betz-Weiß, Teamleitung Produktmanagement Fernlehrgänge beim PKV Institut, erklärt: „Auch für das Praxisteam ist es eine Erleichterung, wenn das neue Teammitglied mit medizinischen Fachbegriffen und Grundlagen des Praxisbetriebs bereits vertraut ist.“ Neben der Patientenkommunikation gehören Praxis- und Terminmanagement, Abrechnung, Datenschutz, Praxismarketing, Hygienemanagement, Medizinwissen und Notfallmanagement zu den Lerninhalten der 6-monatigen Weiterbildung, die auch berufsbegleitend absolviert werden kann. Unter www.pkv-institut.de/quereinstieg-mfa bzw. www.pkv-institut.de/quereinstieg-zfa  finden Interessierte weitere Informationen und Beratungsmöglichkeiten. 

 

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SZ

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