Zum Inhalt springen
| News

Ihr Patient mag „Dr. Google“? Nutzen Sie das in Ihrer Praxis!

Das Internet liefert rund um die Uhr Informationen auch zu medizinischen Themen. Und immer mehr Menschen fragen um Rat bei „Dr. Google“. Gefährlich werden kann es, wenn aus der Suche nach Symptomen einer Aphte plötzlich panische „Gewissheit“ einer Mundkrebsdiagnose wird – etwa durch nicht qualifizierte Foreneinträge. Hilfreich ist es, wenn dem Internetnutzer geprüftes Material als Zusatzinformation empfohlen wird. In beiden Fällen sind Sie als ZFA gefragt.

Das können Sie als ZFA tun

  • Sehen Sie die nicht zu stoppende Recherche der Patienten als Vorteil für Ihre Praxis: Mit bereits vorinformierten Patienten geht das Arzt-Patienten-Gespräch schneller; darin einvernehmlich getroffene Entscheidungen werden vom Patienten besser akzeptiert und umgesetzt.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Praxisleitung Verhaltensregeln für den Umgang mit vorinformierten Patienten ab, vor allem mit besonders kritischen „Besserwissern“.
  • Machen Sie Ihre Patienten auf Qualitätskriterien für vertrauenswürdige Webseiten aufmerksam. Dazu gehören Aktualität der Inhalte (Update-Datum), Interessenneutralität, Werbefreiheit, für Laien verständliche Sprache, ein Impressum und gut auffindbare Kontaktmöglichkeiten.
  • Warnen Sie vor ungeprüften Inhalten und deren möglichen Auswirkungen (Angst, Schock, Zweifel etc.)!
  • Geben Sie Ihren Patienten einen Flyer mit nach Hause, der qualifizierte und vertrauenswürdige Webadressen enthält

 

Suchergebnisse nutzen
Schlagen Sie Ihren interessierten Patienten vor, selbst recherchierte Inhalte und Fragen dazu auf maximal 4 DIN-A4-Seiten zusammenzufassen und zu ihrem Termin mitzubringen. So signalisieren Sie den Patienten, dass Sie ihr Bedürfnis nach Information wertschätzen. Und Ihr Chef kann konkret darauf eingehen.