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Schützen Sie sich vor zu viel Sonne!

Gegen zu viel Sonneneinstrahlung können wir einiges tun. Das sollten wir auch, denn Sonnenschutz ist das beste Mittel gegen Hautkrebs.

Am intensivsten ist die Sonne im Sommer zwischen 10 und 16 Uhr. Um sich vor der UV-Strahlung zu schützen, sollte man daher in der Mittagszeit die Sonne meiden oder sich vornehmlich im Schatten aufhalten. Schatten kann die UV-Strahlung um bis zu 50 bis 95% vermindern. Sonnenhut, Sonnenbrille (mit UV-Gläsern) und bedeckende Kleidung schützen außerdem vor der intensiven Strahlung (z. B. Schutzkleidung mit speziellem UV-Schutz). Und eine Sonnencreme mit UV-A- und UV-B- Schutz und einem hohen Lichtschutzfaktor.

Welche Sonnencreme ist die richtige? Welcher Lichtschutzfaktor soll sie haben?

Sonnenbrand tut nicht nur weh, er schädigt auch die Haut und wird mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko verbunden. Daher sollte man ihn tunlichst vermeiden. Und da hilft in vielen Situationen, z. B. beim Wandern, Radfahren oder Schwimmen, nur eine gute Sonnencreme.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie gut die Sonnencreme vor UV-B-Strahlung schützt und einen Sonnenbrand verhindern kann. Ob eine Sonnencreme auch UV-A-Licht herausfiltert, ist z. B. mit einem UV-A-Siegel (ein Kreis mit der Beschriftung „UVA“) vermerkt. Nur wenn eine Sonnencreme vor beiden Strahlungen schützt, ist sie ein wirksames Mittel gegen Sonnenbrand.

  1. Um herauszufinden, welchen Lichtschutzfaktor jemand braucht, orientiert man sich am besten an den LSF-Kategorien, die auf dem Produkt stehen. Sie teilen den UV-B-Schutz grob in Klassen mit geringem, mittlerem, hohem oder sehr hohem Schutz ein.

 

 

Lichtschutzfaktor (LSF) LSF-Kategorie    
6, 10 gering    
15, 20, 25 mittel    
30, 50 hoch    
50+ sehr hoch    
       

Welche UV-Filter gibt es?

Darüber hinaus enthalten Sonnencremes noch chemische UV-Filter und physikalische Filter. Die chemischen Filter dringen in die Haut ein und fangen das UV-Licht ab. Physikalische Filter enthalten mineralische Pigmente, die die Haut vom UV-Licht abschirmen. Z. B. aus Titandioxid und Zinkoxid. Eine solche Sonnencreme ist hautverträglicher, hinterlässt aber eine weiße Schicht auf der Haut und lässt sich manchmal auch schwerer verreiben.

Sonnencreme sollte möglichst oft aufgetragen werden, da ihre Wirkung durch Schwitzen, Verreiben und den Aufenthalt im Wasser nachlassen kann. Am besten ca. alle zwei Stunden. Die angegebene maximale Schutzzeit lässt sich dadurch allerdings nicht verlängern.

Haben Sonnencremes unerwünschte Wirkungen?

Die eben genannten Chemikalien und Zusatzstoffe führen bei etwa 20 % der Menschen zu unerwünschten Nebenwirkungen. In Extremfällen kann es auch zu einer heftigen allergischen Reaktion kommen. Wer das weiß oder erst gar nicht riskieren möchte, sollte gleich auf eine Sonnencreme ausweichen, die keine Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe enthält.

Quelle: www.gesundheitsinformation.de


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