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Mit dem Rucksack zum Hausbesuch

„Telemedizin-Assistenz“ heißt ein Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz. Speziell ausgebildete Telemedizin-Assistentinnen (TMA) fahren zum Hausbesuch. Sie haben einen Rucksack voll digitaler Technik dabei.

Ausgerüstet mit Blutdruckmessgerät, Blutzuckermessgerät, Pulsoxymeter, 12-Kanal-EKG, Fieberthermometer, Wunddokumentation, Notallfragebogen sowie Verbrauchsmaterial suchen TMAs aus 24 Hausarztpraxen Patienten auf. Weitere Geräte wie ein digitales Stethoskop können hinzugebucht werden. Die TMAs messen die Werte der Patienten und übermitteln sie per Tablet an ihre Praxis. So kann der Arzt die Daten sichten und die Ergebnisse mit der TMA oder dem Patienten besprechen. Für diese telemedizinischen Hausbesuche gibt es einen Zuschlag von etwa 40 Euro. Schaltet der Hausarzt sich per Video dazu, erhöht sich die Vergütung um weitere zehn Euro.

Hausärzte entlasten, Patienten besser versorgen

Das Land Rheinland-Pfalz will mit diesem Projekt in vier ländlichen Regionen testen, wie Patienten außerhalb der Praxis betreut werden können, ohne dass der Arzt sich auf den Weg macht. Dr. Barbara Römer, Vorsitzende des Hausärzteverbands RLP: „Durch die TMA kann die hohe Arbeitsbelastung von Hausärztinnen und Hausärzten reduziert werden. Das verbessert nicht nur die Versorgung der Patientinnen und Patienten, sondern steigert auch die Attraktivität hausärztlicher Tätigkeit im ländlichen Raum.“ Außerdem will das Projekt die Arbeit der nicht-ärztlichen Assistenzkräfte aufwerten.

Unterwegs mit Elektroautos

Zahlreiche NäPas und VERAHs ließen sich zu TMAs weiterbilden – teilweise digital, teilweise in der Praxis. Nun sind sie in kleinen Autos auf dem Land unterwegs. Einmalig in Rheinland-Pfalz: Das Land fördert das Leasing von Elektroautos. 14 Praxen nutzen das Angebot und leasen 15 Renault Zoe. 

Das Projekt läuft über zwei Jahre und wird wissenschaftlich begleitet.

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